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Hohenentringen und seine Besitzer


Hoch über der so freundlich im Ammertal gelegenen Ortschaft Entringen steht malerisch auf einem Bewaldeten Ausläufer des Naturparks Schönbuch das Schloß Hohenentringen. Für viele Wanderer und Ausflügler aus der gesamten Region und darüber hinaus ist dieses historische Gebäude und seine einmalige Lage ein beliebtes Ausflugsziel. Die in einer der drei Gaststuben an die Wand gemalten Wappen und Schriften der ehemaligen Burgherren veranlassen den geschichtsbewussten Besucher nach der Vergangenheit der Burg zu fragen. Die Burganlage wurde im Jahr 1293/95 erstmals urkundlich erwähnt, stammt aber ursprünglich wohl aus dem 11. Jahrhundert. Sie besitzt durch steile Hänge auf drei Seiten einen natürlichen Schutz und auf der Ostseite einen Graben, früher mit Zugbrücke. Der heutige, mächtige Bau wurde um 1720 errichtet. Das heutige Hauptgebäude ist ein dreigeschossiger Steinbau mit großem Walmdach und halbrundem Treppentürmchen. Die beiden Wirtschaftsgebäude an der Hofeinfahrt stammen von 1724 und 1727. Südöstlich wurde ein Brunnen gefunden, von dem aus in sechs Meter Tiefe ein geheimer Gang ins Schloß führte.

Die Herren


Als erster Besitzer wird um 1075 Adalbert van Antringen genannt. Später gehörte die Burg den Herren von Entringen, den Grafen von Zollern, den Markgrafen von Baden, den Pfalzgrafen von Tübingen, den Grafen und Herzögen von Württemberg sowie ab 1877 den Freiherren von Ow. Im 15. Jahrhundert war Hohenentringen eine Ganerburg, das heißt eine von me´hreren Familien in Erbengemeinschaft bewohnte Burg mit den Mitbesitzern Herter von Dusslingen, von Stadion, von Güttlingen, von Ehingen und von Wehingen. In der historischen Gaststube befinden sich die Wappen von zwanzig Besitzerfamilien.

Hundert Kinder auf einer Burg


Im Jahr 1417 lebten fünf Ritter mit Ihren Familien ( drei von Hailfingen und je eine von Gültlingen und Ehingen) freundlich und friedlich beieinander in der Burg. Sie hatten zusammen hundert Kinder. Wenn diese Familien zusammen in die 15 Minuten entfernte Dorfkirche nach Entringen zogen, so bildeten sie eine Reihe, deren Anführer die Kirche betrat, wenn der letzte die Burg verließ. So ist es auf einem Bild in der Gaststube festgehalten.